Patenschaftsprogramm
Um den Kindern eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen, stehen die grundlegende Schul- und Berufsausbildungen für uns im Focus. Ein Studium für die 2 Besten eines Jahrganges unterstützen wir nach festgelegten Kriterien.
Schulpatenschaften sind der Schlüssel zum Erfolg

Patenkinder in Buryansungwe im Sommer 2025
In den letzten 25 Jahren konnte der Verein durch Vermittlung von Patenschaften fast 1500 Kindern helfen, die ohne Hilfe keine Chance auf eine Ausbildung hätten.
Wer wird über TOGETHER gefördert?
Wir fördern Waisen, Halbwaisen sowie Kinder aus kinderreichen und mittellosen Familien. Die Auswahl der zu fördernde Kinder treffen die Verantwortlichen in Uganda nach unseren Richtlinien. Voraussetzung ist es, dass die Kinder willens und in der Lage sind zu lernen. Die P7 muss mit Erfolg abgeschlossen sein. Hier übernehmen unsere Paten eine „Eins-zu-Eins Patenschaft“.
Wofür zahlen die Paten Schulgeld?
Das Schulgeld der Paten soll die Kosten für Schule, Unterkunft und Essen decken. Die Grundausrüstung für das Internat sowie Dinge des täglichen Bedarfs sind im Schulgeld nicht enthalten. Diesen Teil müssen die Familien aufbringen. In Notfällen übernehmen wir die Kosten und zahlen aus dem Patentopf.
Der Beitrag von 504 Euro pro Jahr für Berufsausbildung deckt nur den Bedarf für die Ausbildungsstätte oder die Universität. Den Lebensunterhalt und alle anderen Nebenkosten müssen die Auszubildenden mit ihren Familien aufbringen. Nur in Notfällen übernehmen wir die Kosten und zahlen ebenfalls aus dem Patentopf.
Für die Klassen S1 bis S4 beträgt das Schulgeld jährlich 360 € bzw. monatlich 30 €, für die S5 und die S6 jährlich 504 € bzw. monatlich 42 €.
Zuwendung beziehungsweise Taschengeld
Es wäre schön, wenn sie die Ausbildungskosten von 360 Euro bzw. 504 Euro um 60 Euro pro Jahr erhöhen. Diese 60 Euro bekommen die Schüler zur freien Verfügung ausgezahlt. Wir überweisen pro Term 20 Euro als Zuwendung für das Kind. Bei Semesterzahlungen überweisen wir es pro Semester (2 x 30 EUR). Dieses Geld geben die Kinder für verschiedene Dinge aus, mal eine neue Schuluniform oder zusätzliches Material für die Schule. Oder aber sie sparen es an, um später mehr Geld für die Ausbildung zu haben. Während der Ausbildung hilft es, die Zusatzkosten zu tragen.
Klassenpatenschaften in Ruhunga
Es gibt nach wie vor Orte und Gegenden ohne Kindergärten und Primary Schule für die grundlegende Schulbildung (ähnlich unserer Klassen 1 bis 7). Kindern im Gemeindegebiet Ruhunga, in der Nähe unseres Standortes Buryansungwe, geben wir eine Chance für eine Schulausbildung. Kindergarten und Primary Schule wurden bis Ende 2025 errichtet.
Diesen Kindergarten und die Schule in Ruhunga unterstützen wir mit Klassenpatenschaften in Höhe von 300 Euro pro Jahr für 10 Kinder in einer Klasse. Pro Klasse benötigen wir fünf Paten.
Die Unterstützung startet mit der „Baby Klasse“ im Kindergarten und es endet mit der P7. Mit den Spenden können wir Lehrergehälter und das Lehrmaterial kaufen. Es wird jetzt schon eine warme Mahlzeit pro Tag für die Kinder kostenlos angeboten.
Was passiert nach den jeweiligen Abschlüssen?
Am Ende der S4 gibt es Abschlussprüfungen. Wir geben den 6 besten Schülern die Möglichkeit, das Abitur (A-Level) zu erlangen. Allen anderen Jugendlichen helfen wir eine Berufsausbildung zu finden und erfolgreich zu beenden. Wir bitten unsere Paten diese Kinder mit zusätzlich 100 € zu unterstützen, um ein Smartphone für die Ausbildung zu beschaffen. Das ist die Mindestausrüstung, die die Institute in Uganda erwarten. Falls die Paten das nicht können oder möchten, finanzieren wir es mit dem Geld aus dem Patentopf, da die Institutionen verlangen, dass die Kinder diese Mindestausrüstung haben.
Mit den Ergebnissen der S6 (Abitur) fällt die Entscheidung, ob ein Schüler oder eine Schülerin entsprechend unserer Kriterien, für die Förderung eines Studiums in Frage kommt. Wir fördern ab 2027 nur noch die zwei besten Abiturienten, die mindestens 16 Punkte erreicht haben, für ein Studium. Wir sagen 1200 € pro Studienjahr für 3 Jahre bzw. längstens 4 Jahre für ein Ingenieurstudium zu, auch wenn die Paten dies nicht übernehmen können. Wir fördern immer nur einen Kurs. Alle Studierende benötigen ein Notebook. Dies ist verpflichtend an allen Universitäten. Es erfolgt keine Förderung von Langzeitstudiengängen, wie Medizin, Philosophie und Theologie.

Ein Teil unserer Studierenden in Kampala, September 2025
Berufsbildung Zentrum in Kooki
Hier werden Handwerksberufe, wie Mechaniker, Klempner, Tischler und Maurer ausgebildet. Es stehen auch Ausbildungsplätze für Verwaltungsangestellte und Kaufleute sowie für Krankenschwestern und Hebammen zur Verfügung.
Wichtig ist auch die Ausbildung zum Landwirt. Anbau und Ernte von Feldfrüchten sowie Tierzucht sind Teil der Ausbildung.
Auch hier können sie unterstützen mit Einmalspenden oder in dem Sie einen jungen Menschen bei der Ausbildung finanziell mit 504 € pro Jahr unterstützen. Die Ausbildung dauert 2 bis zu 3,5 Jahre.
Ein weiteres Schul-, und Berufsschulzentrum entsteht in Kitagwenda.
Das Ziel des Vereins ist es, jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen, die ihnen und ihren Familien ein Einkommen sichert. In Uganda gehen nach einem Studium über 60% in die Arbeitslosigkeit oder sie arbeiten als Hilfskräfte für wenig Geld.
Wir unterstützen unsere Partnerorganisation Torudes in Uganda, eine Schule aufzubauen, an der die mittlere Reife und eine Berufsausbildung gleichzeitig erlernt werden können.
Nach der S4 (mittlere Reife) haben die Schüler dann in der Regel auch ein Zertifikat für einen Beruf.
Baubeginn wird im 2. Halbjahr 2026 sein. Auch dieses Projekt werden wir mit Hilfe der Unterstützung des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) in Deutschland durchführen.
Was geschieht, wenn mein Patenkind eine Ausbildung beginnen möchte?
Eine Berufsausbildung in Uganda muss durch die Auszubildenden selbst finanziert werden. Die Dauer der Ausbildungen liegt zwischen 2 und 3,5 Jahren. Die Kosten sind sehr unterschiedlich. Wir unterstützen pauschal mit 504 € pro Ausbildungsjahr.
Grundsätzlich unterstützt der Verein nur eine Berufsausbildung bis zum Zertifikat bzw. ein Studium bis zum Bachelor-Abschluss. Danach sollten die jungen Menschen in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen.
Häufig wird um Unterstützung für ein weiteres Studium wie ein Diplom, oder einen Master-Abschluss gebeten. Falls Paten das finanziell unterstützen wollen, können sie das entgegen unseren Richtlinien tun. Wir leiten den Zuschuss an das Patenkind weiter. Eine Unterstützung durch den Verein oder die Stiftung gibt es dafür nicht, falls die Paten ausfallen. Die Patenschaft endet dann.
Was geschieht, wenn ein Sponsor ausfällt?
Es passiert immer wieder, dass Paten die Zahlungen für das Schulgeld, die Ausbildung oder das Studium ihrer Patenkinder aus persönlichen Gründen nicht mehr leisten können oder möchten. Wir versuchen dann, neue Paten zu finden, damit die jungen Menschen in Uganda in solchen Fällen ihre Ausbildung nicht abbrechen müssen. Der Verein springt mit seinem so genannten „Patentopf“ ein – so lange dort Geld vorhanden ist.
Der Patentopf
Immer wieder werden Kinder und Jugendliche mit zusätzlichen Kosten konfrontiert, die sie selbst nicht aufbringen können. In den Fällen, wo die Familien an ihre Grenzen kommen, versuchen wir zu unterstützen und den Kindern weiterzuhelfen.
Wir unterstützen sie auch, die notwendige Ausrüstung mit Smartphone und Notebook zu beschaffen, damit sie eine Ausbildung starten können.
Wir bezahlen das Ausbildungskosten für das Kind, wenn die Paten als Sponsor ausfallen.
Jährlich bekommt unser Partnerverein Torudes einen festen Betrag aus dem Patentopf, um an den vier Standorten unkompliziert und schnell Hilfe leisten zu können, falls es notwendig ist.
Ab 2026 werden wir allen Kindern, die kein Taschengeld von ihren Paten/Sponsoren bekommen, eine Zuwendung Ich Höhe von 60 € pro Jahr aus dem Patentopf bezahlen. Wir möchten, dass alle Kinder die gleiche Chance haben. Dank der großzügigen Spender können wir dies ab jetzt machen.
Gerne können Sie uns mit einer Spende für den „Patentopf“ unterstützen. Jeder Cent ist hier willkommen. Wer keine Patenschaft übernehmen kann oder möchte, kann die Kinder und Jugendlichen auf diesem Wege unterstützen.
Kontakte zum Patenkind
Die meisten Paten/Sponsoren haben Kontakt zu „ihren“ Kindern. Obwohl es in Uganda nicht diese Briefkultur wie bei uns gibt, werden die Kinder von den Partnern vor Ort angehalten, ihren Paten zu schreiben. Meistens werden die Briefe von Uganda-Reisenden nach Deutschland gebracht und von hier aus an die Paten versandt. Die Kinder hoffen immer auf Post von ihren Paten, um etwas vom Leben in Deutschland zu erfahren. Gerne können Sie auch Bilder der Familie beilegen. So haben die Kinder einen besseren Bezug. Sie können auch gerne versuchen, einen Brief per Post zu senden. Leider kommen Briefe oft nicht an.
Postadresse: Buryansungwe Secondary School, P.O.Box 185, Ibanda via Mbarara Uganda
Wir nehmen gerne ihre Post mit nach Uganda. Wir senden eine E-Mail an alle Paten, mit den Terminen für die Postabgabe. Bitte senden Sie dann ihre Briefe an die Vereinsadresse in Niestetal.
Kann ich mein Patenkind besuchen?
Ja, Allan Aturinda bietet über seine Firma „Pearlland Safaris“ Ugandareisen an, bei denen Patenkinder besucht werden können (www.pearllandsafaris.com). Bei Interesse kontaktieren sie Bärbel Berger: baerbel.berger@tohifu.de

Paten aus Deutschland in Uganda, um die Patenkinder und Familien zu treffen.
Spendenportal

Beim Klick auf den Button SPENDEN werden Sie auf die Seite unseres Partners, der Pax-Bank für Kirche und Caritas in Paderborn weitergeleitet. Dort haben Sie die Möglichkeit, Ihre Spende verschiedenen Projekten unseres Vereins zuzuordnen. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Hilfe!
